Drehstromzähler defekt?

Fragen zu Messgeräten und zur Theorie in der Elektronik.
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Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon tapznaj am Dienstag 19. Februar 2013, 13:31

Hallo Ihr Transistoren (oder Transistorianer?), :-)

bei der Recherche nach meinem Problem bin ich auf dieses Forum gestoßen und habe die Hoffnung, dass mir Hilfestellung gegeben werden kann :)

Zu meinem Problem:
Meine Frau und ich sind an sich Energiebewusste Menschen. Wir haben effiziente Geräte, die Wohnung mit LED-Lampen ausgestattet, überall Schaltbare Steckerleisten. Jedoch bekommen wir unser warmes Wasser über einen Hydraulischen Durchlauferhitzer.

Unser Jahresverbrauch lag im letzten Jahr bei 4200 kw/h. Das ist unsere erste Verbrauchsperiode in dieser Wohnung.

Mir kam der Verbrauch sehr hoch vor und habe mich entschlossen, mir ein Energiemessgerät, ein Brennenstuhl PM 230, zuzulegen.
Ich habe dazu im Vorfeld alle Sicherungensautomaten ausgeschaltet und den Zähler geprüft, ob er sich noch dreht. Bei meinem ersten Test am Sonntag, drehte sich das untere Rad langsam aber stetig weiter. Auch 10-15 Minuten nach dem Ausschalten der Sicherungen. Ein Mensch vom Strombetreiber hat mir gesagt, dass das untere Rad sich so lange dreht, bis die Rote Marke am Oberen Rad in der Mitte ist.

Ich habe trotzdem einen Test mit meinem Messgerät gestartet. Dazu habe ich an eine Steckdose mehrere Verbraucher (Kühlschrank, Gefrierschrank, Mikrowelle und Heizlüfter) gehängt. Den Zählerstand habe ich abgelesen und die Sicherung eingeschaltet.
Alle Verbraucher an und 20 Minuten gemessen.
Das Ergebnis: Messgerät zeigt ca 1kw/h an, Der Stromzähler zeigt 1,06 kw/h an.

Um einen Fehler auszuschließen habe ich das ganze zwei mal wiederholt. Jedes mal hatte ich eine Abweichung von 0,06 kwh.

Mit einer Amperezange von der Firma Fluke, die ich von einem Bekannten erhalten habe, habe ich den Fließenden Strom der gesamten Verbraucher geprüft und mit der Anzeige am Energiemessgerät verglichen.
Auf dem Display der Amperezange hatte ich einen Wert von 6,4A und auf dem Messgerät einen Wert von 6,37A.


Die Messreihe habe ich gestern nochmal wiederholt. Diesmal standen beide Drehscheiben still. Die rote Marke war bei diesem Versuch auch in der Mitte von der Anzeige. In dieser Messreihe hatte ich zwei mal eine Abweichung von 0,06 kw/h bei 20 Minuten und ein mal 0,055 kw/h bei einer 20-Minutütigen Messung.

Auf den ersten Blick erscheint das nicht sehr viel, pro Stunde 0,1775 kw/h, wenn ich den Durchschnitt von meinen 6 Messreihen nehme. Am Tag macht das aber immerhin schon 4,26 kw/h und im Jahr 1554 kw/h.

Kann das sein?
Ich bekomme nun von dem Netzbetreiber einen Bestellbogen zugesendet. Dann würde der Zähler in einer Eichstelle geprüft werden.

Ich habe schon öfter gelesen, dass man ankreuzen kann, ob der Zähler geöffnet werden darf oder nicht.
Was sind die Empfehlungen von euch?

Ich darf immerhin dabei sein :)

Ich danke euch im voraus sehr herzlich!

LG
Patrick
Zuletzt geändert von tapznaj am Dienstag 19. Februar 2013, 13:39, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon BernhardS am Dienstag 19. Februar 2013, 15:24

Hallo,

jetzt kann man überlegen ob das Meßgerät eher etwas weniger oder der Stromzähler eher etwas mehr anzeigt.

Bedenke, daß sich das Wort Messen von Mist ableitet. "Wer mißt mißt Mist".
Beim Versuch unendlich genau zu werden läuft man gern mal in die falsche Richtung. Mein spontaner Kommentar wäre: "passt doch soweit ganz gut zusammen".

Bei der Hochrechnung der Differenz auf das ganze Jahr ist mir nicht klar wo die Zahl 0,1775 plötzlich herkommt. Und: 4 Stellen nach dem Komma sind nicht gerechtfertigt - so genau ist keines der verwendeten Geräte.

Bernhard
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon der mit den kurzen Armen am Dienstag 19. Februar 2013, 15:40

Der Brennerstuhl hat einen Messfehler von +-5%, der geeichte Zähler einen von 2%, welches der beiden Geräte zeigt wohl genauer an?
Punkt 2 : 4200kWh im Jahr sind 4200:365=11,5kWh je Tag den Löwenanteil an diesem Verbrauch dürfte der DLH haben.
Punkt3 : Kommt bei der Prüfung des Zählers heraus das dieser korrekt zählt gehen die Kosten auf dich über.
Punkt 4: bei dem Brennerstuhl ist es bei rund 20 A vorbei mit dem messen der Zähler zählt je nach Typ auch noch bei 40A bzw bei 60 A korrekt! Und das sogar bei Drehstromverbrauchern, die du eh nicht mit dem Brennerstuhl messen kannst.
Tippfehler sind vom Umtausch ausgeschlossen.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon tapznaj am Mittwoch 20. Februar 2013, 07:32

Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für eure Antworten.

Der Wert 0,01775 kommt daher, dass ich die Messwerte aus meinen 6 Messreihen (0,06+0,06+0,06+0,55+0,06+0,06) zusammen gerechnet habe und durch die Anzahl der Messreihen dividiert habe. Das macht einen Wert von 0,59166666....

Da die Messreihen je 20 Minuten lang waren, muss ich mit 3 multiplizieren, um den Wert für eine Stunde zu erhalten. Anders gesagt: Die Aufzeichnungen waren 5x 0,18 kwh und 1x 0,165 kwh

Ich werde mal versuchen eine längere Messreihe zu starten.

Kann jemand was zu den Toleranzen von der Amperezange sagen? Mit dem Fluke T5-1000 habe ich ja den Strom gemessen und mit dem Messgerät verglichen. Das Brennenstuhl Messgerät zeigt 6,37A und die Amperezange 6,4A

Kleinlich will ich gewiss nicht sein, ich will aber auch nicht zu viel bezahlen und ich finde 0,18x24 =4,32 kw/h pro Tag schon viel....

Das sind immerhin 37%... :shock:

Selbst wenn ich 5% abziehe, sind es 4,1 kwh und 35%
Kann ich noch etwas anderes tun, um die richtigkeit oder falschheit meines Ergebnisses gegenzuprüfen?

Bin für jede Hilfe dankbar :)

LG Patrick
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon BernhardS am Mittwoch 20. Februar 2013, 08:01

tapznaj hat geschrieben:Kleinlich will ich gewiss nicht sein, ich will aber auch nicht zu viel bezahlen


Die mittlere Meßungenauigkeit der Zähler ist aber im System eingepreist. Wenn nun alle auf 1% genau gemessen haben wollen, dann werden nur die Zähler teurer; die Stadtwerke werden aber ihren Aufwand weiterhin auf die ausgelieferten Kilowattstunden oder den Grundbetrag umlegen. Man kann natürlich bei dem Spiel hoffen zu denen zu gehören, die bisher etwas zuviel bezahlt haben und bei denen es etwas weniger wird. Vermutlich geht es aber so aus, daß alle etwas mehr bezahlen.

Grundsätzlich habe ich die Rechnung nicht ganz verstanden. Zunächst: Wenn Kühl- und Gefrierschrank, Mikro und ein Heizlüfter gemessen werden dann kommt 1 "kW/h" raus bzw. 1,06. Da ein Heizlüfter etwa 2kW hat und die Mikro ein halbes, denke ich mal, daß es 1kWh pro 20 Minuten heißen soll.
Nun haben wir bei der Anordnung 6% bzw. 0,18kW Meßdifferenz nach oben. Was ich nicht verstehe ist, warum Du die 0,18kW einfach auf 24 Stunden hochrechnest. Das ist doch nur der Meßunterschied für diese Anordnung, die läuft aber doch nicht so weiter.

Bernhard
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon tapznaj am Mittwoch 20. Februar 2013, 10:07

Hi BernhardS,

danke für deine Antwort. Ich habe versucht mich möglichst genau auszudrücken, dabei hab ich mich wahrscheinlich verrant und alles zu kompliziert beschrieben.

Also bei jeder Messung hatte ich Gefrierschrank, Kühlschrank, Mikrowelle und Lüfter am laufen.
Das Messgerät hat bei jeder Messung in 20 Minuten ca. 1kw/h verbrauch angezeigt.

Der Stromzähler hat bei jeder Messung in 20 Minuten ca. 1,06kw/h verbrauch angezeigt.

Meine Überlegung war nun, wenn die Werte so konstant über 6 Messungen (Gesamtdauer also 120 Minuten) bleiben, kann ich davon ausgehen, dass die Abweichung über 24 Stunden auch so konstant bleibt.

Soll ich vielleicht mal mit anderen Geräten prüfen oder verrenne ich mich komplett?
Zuletzt geändert von tapznaj am Mittwoch 20. Februar 2013, 10:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon der mit den kurzen Armen am Mittwoch 20. Februar 2013, 16:45

so mal Klartext: 1kWh=1000Wh >>>1%= 10Wh Der Ferariszähler hat eine Toleranz von +-2% entspricht bei 1000Wh alle Werte zwischen 980 Wh und 1020Wh sind gültig.
Dein Brennerstuhl hat einen Fehler von 5% das sind +-50 W! ergo bei 1000W sind das 950 bis 1050 W. Wenn du nun mit dem Brennerstuhl einen Messfehler von -5% hast und der Feraris einen Fehler von +2% ergibt das 7 % Messfehler! Damit ist wohl auch klar warum der Brenner 1,000kWh anzeigt und der Feraris 1,060kWh.
Zur Strommessung: jeder Strommesser zeigt den Scheinstrom an, der aber auch ein reiner Blindstrom sein kann.
Kurz und Knapp gesagt die Billigen Energiekostenmessgeräte geben nur eine Hausnummer aber nie genaue Messwerte!
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon tapznaj am Mittwoch 20. Februar 2013, 21:06

der mit den kurzen Armen hat geschrieben:Kurz und Knapp gesagt die Billigen Energiekostenmessgeräte geben nur eine Hausnummer aber nie genaue Messwerte!


ich dachte, dass ich die Fehlertoleranz mit dem Fluke T-1000 eingrenzen, bzw die korrekte funktionalität mit der Amperezange prüfen...

Aber danke für die Antworten. Ich werde das nochmal weiter beobachten. Gut, dass ich euch gefragt habe, sonst wäre ich wohl 140€ ärmer.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon BernhardS am Donnerstag 21. Februar 2013, 06:48

tapznaj hat geschrieben:die korrekte funktionalität mit der Amperezange prüfen...


Das stimmt nur bei einem "Ohmschen Verbraucher" genau überein. Das sind reine Heizdrähte wie Glühbirne, Bügeleisen oder Heizgeräte. Bei Motoren (Kühlgeräte) oder Trafos die nicht voll belastet sind (Mikrowelle) gibt es eine Differenz die meßtechnisch nicht so einfach zu erfassen ist.
Schwierigkeiten machen auch Geräte die getaktet arbeiten, wie PC-Netzteile, Dimmer oder Energiesparlampen sowie starke Gleichrichter wie Batterieladegeräte fürs Auto.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon tapznaj am Donnerstag 21. Februar 2013, 07:30

BernhardS hat geschrieben:
tapznaj hat geschrieben:die korrekte funktionalität mit der Amperezange prüfen...


Das stimmt nur bei einem "Ohmschen Verbraucher" genau überein. Das sind reine Heizdrähte wie Glühbirne, Bügeleisen oder Heizgeräte.


Danke für die Hinweise. Ich werde dann nochmal der Interesse halber den Heizlüfter anschließen und nach einer Stunde nochmal das Messgerät und Stromzähler ablesen.

Dann habe ich real gesehen, dass ihr recht habt und alles ist wieder im Rahmen :) ich danke euch.

LG
Patrick

PS: Ich will von meinem hohen Verbrauch runter... Dann kann ich wohl nur noch schauen, dass mein Vermieter den hydraulischen Durchlauferhitzer gegen einen elektrischen tauscht... :-/
edit: oder kalt Duschen :)
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon BernhardS am Donnerstag 21. Februar 2013, 14:50

Die Tips sind immer die selben:

Die Dauerläufer Kühl- und Gefrierschrank werden gern unterschätzt. Du hast ja jetzt ein Meßgerät und kannst die mal auch über mehrere Tage messen.
Den Boiler entkalken...... leicht gesagt.....
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon Adalberto am Donnerstag 21. Februar 2013, 15:31

Wenn jeder nur täglich 10 Minuten duscht ist ja die hälfte schon verbraucht.
Kochen sollte man ja auch noch Hände waschen Gefrierschrank Mikrowelle Kühlschrank Waschmaschine Fernseher Computer

Mann kann sich auch ins Dunkeln setzen nichts essen nichts kochen nichts kühlen.
nicht waschen. Ich glaube das wäre nicht mein Ding.
Der Austausch des Durchlauferhitzers macht auch nicht die Große Leistung aus. Gas ist die einzige Alternative kostet unter 1/3 hat auch etwas mehr Verlust.

Habe hier 4 Personen Haushalt liege bei 5000 KW 2 Kühlschränke Wama Trockner Gefrierschrank aber kein Durchlauferhitzer Pumpe von Gasheizung läuft auch immer brauch 80 Watt sind ja auch schon ca. 700 kw im Jahr habe sie mal umgebaut und umprogramiert jetzt läuft sie nur noch beim Brennerlauf mit 80 Watt mal sehen was es bringt.
Gas Heizung brauch ca. 40 Watt Stand-by war auch erschrocken beim messen. aber ist halt so.
MFG Andreas
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Donnerstag 21. Februar 2013, 18:00

tapznaj hat geschrieben:Hallo zusammen,

vielen Dank erstmal für eure Antworten.

Der Wert 0,01775 kommt daher, dass ich die Messwerte aus meinen 6 Messreihen (0,06+0,06+0,06+0,55+0,06+0,06) zusammen gerechnet habe und durch die Anzahl der Messreihen dividiert habe. Das macht einen Wert von 0,59166666....

Da die Messreihen je 20 Minuten lang waren, muss ich mit 3 multiplizieren, um den Wert für eine Stunde zu erhalten. Anders gesagt: Die Aufzeichnungen waren 5x 0,18 kwh und 1x 0,165 kwh

Ich werde mal versuchen eine längere Messreihe zu starten.

Kann jemand was zu den Toleranzen von der Amperezange sagen? Mit dem Fluke T5-1000 habe ich ja den Strom gemessen und mit dem Messgerät verglichen. Das Brennenstuhl Messgerät zeigt 6,37A und die Amperezange 6,4A

Kleinlich will ich gewiss nicht sein, ich will aber auch nicht zu viel bezahlen und ich finde 0,18x24 =4,32 kw/h pro Tag schon viel....

Das sind immerhin 37%... :shock:

Selbst wenn ich 5% abziehe, sind es 4,1 kwh und 35%
Kann ich noch etwas anderes tun, um die richtigkeit oder falschheit meines Ergebnisses gegenzuprüfen?

Bin für jede Hilfe dankbar :)

LG Patrick


Hallo Patrick,

ich habe jetzt nicht den ganzen thread geesen, aber es drängt sich mir der Verdacht auf, daß du in der Berechnung davon ausgehst, als wäre der Durchlauferhitzer 24 Stunden auf Volllast im Betrieb ?

LG Lothar
Lothar Gutjahr bestätigt:Senneca hatte recht. Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern vergeuden zu viel.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon BernhardS am Donnerstag 21. Februar 2013, 19:07

Adalberto hat geschrieben:Gas Heizung brauch ca. 40 Watt Stand-by war auch erschrocken beim messen

Die Dauerläufer werden oft falsch eingeschätzt.
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Re: Drehstromzähler defekt?

Neuer Beitragvon SAD am Samstag 20. April 2013, 20:07

Ein elektron. DLH wird nur bei niedrigem Wasserdruck eingesetzt,
wenn der Wasserdruck nicht ausreicht die Druckdose im hydraulischen DLH zu betätigen.
Sparen wirst Du mit dem elektron. DLH nichts,der Verbrauch ist sogar höher,da die Elektronik
auch Energie benötigt.

Wenn Du Energie sparen willst,mußt Du deine Lebensumstände ändern.
Zum Beispiel:
Die Kaffeemaschine abschalten und den Kaffee nicht stundenlang warm halten.
Der Toaster muß auch nicht jeden Tag genutzt werden.
Die Spülmaschine erst anschalten wenn sie voll ist,das Bügeleisen in den Pausen abschalten.
Nicht für jedes bischen den Wasserkocher nutzen,den PC nicht im Dauerlauf betreiben.usw.
Gerade die kleinen Geräte verfeuern 'ne Menge Energie,die so garnicht auffällt.
LED's schön und gut,sind die für 230V ausgelegt oder laufen die über einen elektron. Trafo?
Warum?Der Verbrauch ist bei den 230V LED höher,als bei den 12V über Trafo Typen.
Die Anzahl machts.
Im übrigen braucht der Zähler auch etwas an Energie,der Eigenverbrauch müßte auf dem Typenschild stehen.
Gruß SAD
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