Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Fragen zu Elektronik und Elektro allgemein.Fragen zu Bauteilen wie z.B. Tansistoren, Dioden, Kondensatoren usw.

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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon Powerplay am Dienstag 28. November 2017, 00:01

Hallo,
habe am Wochende einen Generator erstanden - nicht sooo gross - max 2,2 kw - hab so einen nochmal und einen von 800 Watt.
Die Regelung ist ganz einfach gehalten - Motor - Drehzahl - erregung über 1Kondensator und dann werden halt so pie mal Schnauze die 240 Volt produziert.

Die Problematik der Schwankungen - könnte man nicht über eine Kondensatorbank eine gewisse Stabilität reinbekommen - stelle mir vor, dass wenn die Kondensatoren aufgeladen sind - sie eine gewisse Pufferwirkung haben könnten, damit die Geräte geschont werden - habts Ihr da eine Idee oder besser eine Schaltung? MfG Alex
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon anders am Dienstag 28. November 2017, 01:28

stelle mir vor, dass wenn die Kondensatoren aufgeladen sind - sie eine gewisse Pufferwirkung haben könnten
Das bestimmt nicht, denn dazu ist die in Kondensatoren speicherbare Energiemenge viel zu gering.
Ansonsten ist schlecht vorherzusehen was passiert, wenn der Generator eine kapazitive Blindlast sieht.
Zum Einen bewirken Kondensatoren der richtigen Größe eine Verbesserung des Leistungsfaktors, entlasten den Generator also.
Zum Andern aber könnte es passieren, dass die Generatorregelung durch die kapazitive Last völlig ausflippt - bis hin zur Selbstzerstörung.

Solche Experimente macht man also besser unter messtechnischer Kontrolle und mit einem gehörigen Vorrat unterschiedlicher Kondensatoren zum Ausprobieren.
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon SAD am Dienstag 28. November 2017, 03:11

Erfinderlein hat geschrieben:
SAD hat geschrieben:Moin!
Lege Dir eine Verlängerung mit 6mm² oder besser 10mm²,
das ist günstiger, als den teuren Quatsch mit Generator, Batterien usw,.


Hallo SAD,

wenn du alles gelesen hättest, würdest du so etwas nicht schreiben, oder ?

Das steht vielleicht eingangs etwas versteckt :

1. Ist meine Idee totaler Blödsinn?
Ich kann an meiner Enerigieliefersit. nichts ändern. Wenn ich die vorhandene Energie allerdings speichere und am Stück dann z.B. 2 Stunden schweissen könnte - das wäre in Ordnung für mich.
Mit Strömen bis zu 140 Amp. - das würde mir vorerst genügen - danach über Nacht wieder laden - oder gleichzeitig und wenn voll , wieder weiterbrutzeln.


Aber du hast ja Glück, dass andere für dich lesen. Mach es dir bitte nicht zu einfach. Ich nenne so etwas einen nutzlosen Beitrag.

LG Lothar


Moin Erfinderlein!
Ich habe schon alles gelesen, nur, seine Vorstellung wird nicht funktionieren.
Auch LKW-Batterien sind nicht zyklenfest.
Die Dinger können nicht nur heiß werden, sondern auch explodieren.
Mein nutzloser Beitrag ist nicht nur günstiger, sondern auch sicherer.
Gruß SAD
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon winnman am Dienstag 28. November 2017, 17:29

2,2 kVA ist wahrscheinlich denkbar ungeeignet. 5kVA sollte das Teil mindestens haben, besser 10.
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon der mit den kurzen Armen am Dienstag 28. November 2017, 19:41

Früher als Gleichrichter noch extrem Teuer waren, hat man sogar Gleichstromgeneratoren gebaut und diese mit einem Elektromotor angetrieben. Das wäre zB auch für dich eine Lösung. Als Generator würde da eine oder mehrere Drehstromlimas in Frage kommen. Problem dabei die Regelung der Limas so genau hinzubekommen das keine Überlastet werden kann! Grob gerechnet liefert eine 600W Lima rund 50 A bei einem Schweißstrom von 200A wären das 4*600W = 2400W und wenn du einen Antriebsmotor mit 3,6 kW als Antrieb nutzt passt das sogar von der Leistung. Da wäre es sogar Möglich einen Akku mit 200Ah oder Mehr als Puffer zu verwenden! Du kannst ja mal nach Schweißgenerator suchen zb : https://www.eazy2trade.de/de/schweissgenerator
Zuletzt geändert von der mit den kurzen Armen am Dienstag 28. November 2017, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon Powerplay am Mittwoch 29. November 2017, 20:06

Hallo - irgendeine Idee, wie man in einem kleinen Netz die Spannungsschwankungen in den Griff bekommt. Was wäre, wenn ich eine Bank von sehr grossen Elkos gepaart mit Widerständen parallel zum Verbraucher schalte - sind die dann nicht so drauf, dass sie Spannugsschwankungen auf ein Minimum reduzieren - ich meine richtig grosse Elkos - da steht keine Farrat Zahl drauf - die sind für Starkstrom und haben 3 Anschlüsse oben habe einige davon.

Warte nun auf Inspiration von Euch - wenn Ihr Fragen an mich habt - gerne - nur Elektronik is nun leider (noch) nicht meine Stärke

Habe nun 3 Generatoren - einer 800 Watt, und die anderen haben so 1,8 KW - zusammen ergeben sich dann ja so um die 4 kw- geregelt sind die einfach mittels Drehzahl und fertig - einen Elko zur Erregung und das wars - keine Spannungsanzeige - doch der 800 watt hat glaub ich so was . Angenommen - ich bringe die 3 Generatoren auf eine gemeinsame Antriebswelle und habe eine Motor zum Betreiben desselben - müsste doch gehen - oder ?

Bis bald - ich finde es toll, dass es Euch gibt da draussen - Salut - Alex
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon der mit den kurzen Armen am Mittwoch 29. November 2017, 21:32

Bei Wechselspannung geht das einfache parallelschalten von Generatoren garantiert in die Hose!
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Samstag 2. Dezember 2017, 20:53

Angenommen - ich bringe die 3 Generatoren auf eine gemeinsame Antriebswelle und habe eine Motor zum Betreiben desselben - müsste doch gehen - oder ?


Ja das wäre eine mögliche Lösung, wenn die Wicklungen mechanisch zueinander fein einstellbar sind.

LG Lothar
Lothar Gutjahr bestätigt:Senneca hatte recht. Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern vergeuden zu viel.
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon BernhardS am Sonntag 3. Dezember 2017, 13:52

Mit etwas Einfallsreichtum durchaus machbar. Man kann sich an der Steuerkette in manchen Motoren orientieren.
Da läuft die Kette über zwei Hilfsräder, die seitlich verschiebbar sind.Da die Kette je nach Stellung einen mehr oder weniger langen Weg zwischen den Haupträdern hat, kann man einen kleinen Versatz damit einstellen.

Skizze:
Kette.jpg
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon BernhardS am Sonntag 3. Dezember 2017, 14:04

Das Einstellen selbst muss man sich auch nicht zu schwierig vorstellen. Früher hat man das mit Glühlampen gemacht.
Da im ungünstigsten Fall die Generatoren exakt gegeneinander arbeiten, liegt die doppelte Spannung an. Man schaltet also jeweils 2 Glühlampen hintereinander und verbindet so zunächst die Generatoren. Da kann nicht viel passieren, da maximal die Leistung der Glühlampen umgesetzt werden kann.
Wenn die Drehzahlen fast gleich sind, dann schwankt die Helligkeit mit der Differenz. Wenn man das konstant hat, dann stellt man feinfühlig in Richtung minimale Helligkeit ein. Sind die Glühlampen aus, kann man koppeln.
Verbinden von zwei Wellen geht ebenso. Man verdreht die Wellen gegeneinander, erst grob dann fein bis die Glühlampen bei laufender Maschine völlig dunkel sind. Mit einem Meßgerät kann man noch verfeinern.
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon Powerplay am Samstag 16. Dezember 2017, 15:37

Hallo - habe mal wieder etwas Neues!

Gleichstromgenerator - warum produziere ich den Schweissstrom nicht gleich als Gleichsrom - puffere mit Batterien und nimm den dann her zum Schutzgasschweissen.

Hier mal ein Demofilm:
http://elektroniktutor.de/elektrophysik/generat.html

Mehr gleichgerichtete Spannung hab ich ja bisher auch nicht gehabt - ob die Batterien den als Ladestrom vertragen weiss ich nicht - könnte man ja noch glätten.
Event. kleine Schwankungen der Drehzahl - sprich der Spannung wären ohne Halbleitertechnik oder eben vor den Batterien - geschützt vor den ständigen Schaltspitzen, die ich nunmal habe - auch kein Problem mehr. .
Nun macht auch die Hochfrequenzzündung Sinn - hällt die das denn auf Dauer aus?
Die modernen Geräte haben das auch, um die Zündung des Schweissbrenners zu erleichtern

Bloss - wo bekomme ich heute noch sowas her - einen Gleichstromgenerator- Lichtmaschinen produzieren ja immer die gleiche Spannung - ah - da muss der Regler raus und dann geht da auch mehr?
Schätze ich habe bisher so mit 16 Volt und 120 Amp . geschweisst.
Normalen Strom hab ich ja - so für Licht u.s.w. - wäre dann ja auch weniger Verlust, wenn gleich Gleichstrom statt erst Wechselstrom produziert wird - richtig?
Das ganze Aggregat soll in eine Höhle , Geräuschminderung - habe schon einen Wärmetauscher, um die Hize abzutransportieren. Als Antrieb hätte ich immoment nur Benzinmotor oder 6PS Dieselbootsmotor mit Luftkühlung - aber alte Technik - nix Elektronik - grosse Schungscheibe 1 Zylinder - ca. 40 Kg - aber solide- aber mit 6 PS wirds wohl eng die notige Kraft zu haben.
Auch die Kabel bis zum Schweissgerät wäre dann ja paraktisch Batteriekabel - von der Höhle in die WErkstatt sinds aber schon so ca. 20 Meter plus 5 mtr. Installation.
Tja - mehr fällt mir jetzt nicht ein - Mischung aus Halbwissen - hab Ihr Ideen zur Realisierung? Herzliche Grüsse Alex
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Re: Mit Gleichstrom Schutzgasschweissen

Neuer Beitragvon anders am Samstag 16. Dezember 2017, 21:11

da muss der Regler raus und dann geht da auch mehr?
Ja und zwar bis die eingebauten Dioden abrauchen.
Deshalb darf man eine arbeitende Lichtmaschine niemals von der Last trennen, denn dann erhöht sich ihre Spannung bis zum Exitus. So schnell kann der Regler nicht reagieren.

P.S.:
Das ganze Aggregat soll in eine Höhle , Geräuschminderung
Ich dachte, da wohnten die Guanchen und nun wirds an Touristen vermietet.

ls Antrieb hätte ich immoment nur Benzinmotor oder 6PS Dieselbootsmotor mit Luftkühlung - aber alte Technik - nix Elektronik - grosse Schungscheibe 1 Zylinder - ca. 40 Kg - aber solide- aber mit 6 PS wirds wohl eng die notige Kraft zu haben.
Nicht notwendiger Weise, 6PS Wellenleistung sind immerhin 4,4kW.
Problematischer dürfte es sein aus der geringen Drehzahl des Diesels die von der Lima benötigten 6000/min oder mehr zu machen. Ich würde vorzugsweise an LKW-Limas denken, denn die sind von vornherein auf 28V ausgelegt und wohl etwas leistungsfähiger als die 12V Maschinen der PKWs.
Die Personenwagen der Eisenbahn waren früher (bin schon ewig nicht mehr mit dem Zug gefahren) auch mit Akkus und riesigen langsam laufenden Gleichstromgeneratoren ausgestattet. Ich glaube, dass auch das ein 24V-System war.
Zuletzt geändert von anders am Samstag 16. Dezember 2017, 21:35, insgesamt 1-mal geändert.
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