Drehstromzähler fehlerhaft

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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon anders am Samstag 31. Juli 2010, 15:42

Dann beste Grüße aus dem Berchtesgadener Land zu den Rübenkrautfans, grins. ( Grafschafter ?)Ach ne, die sind ja etwas südlicher.
Nur dass dieser Sirup (und das ähnliche Apfelkraut) nicht aus Grafschaft kommt, sondern nur aus der Nähe: http://de.wikipedia.org/wiki/Grafschafter_Krautfabrik
Das ist auch eine kleinere Fabrik. http://maps.google.de/maps?f=q&source=s ... 1&t=h&z=17

Die großen Zuckerfabriken befinden sich in Euskirchen und Jülich, sind fast das ganze Jahr wie ausgestorben und nur während der Kampagne sorgen endlose Prozessionen von Treckern mit zwei haushoch mit Zuckerüben beladenen Anhängern für noch endlosere Staus auf der Bundesstraße 56.
http://maps.google.de/maps?t=h&q=50.659 ... 21522&z=16
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Samstag 31. Juli 2010, 20:38

Und wenn die das Zeug aus welchen Gründen auch immer nicht gleich verarbeiten können, stinkt das zum Himmel. Die Kombination aus Fäulnis und alkoholischer Gährung, lecker.

Das habe ich mal erlebt, wie die Zuckerfabrik in SA nicht rechtzeitig in Betrieb ging und man ausserhalb des Orts einen RiesenhaUFEN VON ETWA §== tONNEN rÜBEN GELAGERT HATTE: Oh verdammt, diese blöde Taste bringe ich noch zum Ziehen zum Zahnarzt.

LG
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon AHA am Montag 2. August 2010, 16:36

Hallo liebes Forum,
Hallo Lothar,

also Rübenkraut wird tatsächlich nicht in unserer Gegend angebaut, wir haben hier flaches Land und Futterkartoffeln und Schweinehaltung, soweit das Auge reicht. Mittlerweile gibt es hier auch einen sehr großen Geflügelmäster, der in ganz Deutschland vertreten ist.
Als unsere Söhne mal wieder zu Besuch in Weingarten bei Regensburg bei Internetfreunden waren, kaufte die ganze Bande Hähnchenschenkel zum Braten und stellten zuhause fest, dass diese genau aus der hiesigen Mästerei kamen....:-)

Ich habe heute den Sachbearbeiter der RWE erreicht, der für unseren Zähler verantwortlich ist. Er hat mir mehrfach erklärt (wie auch schon zuvor), dass der Zähler zu nochmaligen Überprüfung nicht taugt. Ich habe dann Deinen Rat befolgt, Lothar, und gesagt, dass wir jemanden kennengelernt haben, der sich hervorragend mit Zählern auskennt und dass dessen Meinung nach doch noch einiges an einem auseinandergebauten Zähler geprüft und begutachtet werden kann. Er meinte dann, dass das aber vor Gericht nicht beweiskräftig wäre, woraufhin ich dann erwiderte, dass man aber durchaus bei einer Gerichtsverhandlung entsprechende Nachprüfungen vorlegen und damit evtl. den Verlauf entscheidend beeinflussen kann.
Nun habe ich die Zusage, dass der Zähler vom Prüfamt, wo er sich noch befindet, zurück beordert wird. Das wird allerdings ca. 14 Tage dauern. Der Zähler wird uns dann zur Verfügung gestellt. Ich bin mal sehr gespannt, ob das wirklich so reibungslos klappt...

Desweiteren habe ich die ganze Geschichte nun per E-Mailanfrage an die hiesige Verbraucherzentrale geschickt. Da habe ich eine automatische Rückantwort erhalten, dass man unsere Frage innerhalb der nächsten 2-3 Tage bearbeiten wird.

Beim Schreiben für die Verbraucherzentrale ist mir noch etwas sehr merkwürdiges wieder eingefallen:

Wir haben vom Anbieter wie gesagt, die 10 Jahre nachberechnet bekommen - es wurde eine Aufstellung zugrunde gelegt, die sich genau auf die abgelesenen Zählerständer der RWE stützt. Diese Stände haben wir auf Anfrage bei der RWE auch bekommen.
Die dicke Rechnung kam am 21.06.2010
Eine Zeit davor, am 21.04.2010 erhielten wir eine Rechnung für das Jahr 2002, die eine Gutschrift von knapp 1000 Euro ausweist und das Datum 14.4.2002 trägt. Dieses Geld haben wir aber nie erhalten.
In der Rechnung vom 21.06. wird aber genau diese Gutschrift mit angeführt, als hätten wir seinerzeit das Geld erhalten.
Das ist ein Witz für sich - warum bekommen wir jetzt, im Jahr 2010 eine Rechnung zugestellt, die das Datum 14.4.2002 trägt? Eine separate Rechnung, die nichts mit der dicken Nachberechnung über 26000 zu tun hat, aber dort als erhaltene Gutschrift ausgewiesen wird.
Da kann doch einer sagen, was er will, das stimmt alles nicht. Beim Anbieter ist einiges völlig schief gelaufen und das soll nun auf unserem Rücken ausgetragen werden.

Nun nochmals vielen Dank für Hilfe und Interesse und liebe Grüße
Karin
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Montag 2. August 2010, 17:55

Hallo Karin,

wer ist denn der eigentliche Lieferant ? Das dumme ist ja, dass der nicht für den Zähler zuständig ist. Der erwünschte Erfolg meinerseits ist ja auch der, dass die dann, wenn sie merken, dass ihnen der Wind ins Gesicht bläst, von ihren Forderungen herunterkommen um einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit zweifelhaftem Ausgang aus dem Wege zu gehen. Man sollte versuchen, RWE in die Verantwortung zu bekommen um nicht mit zwei Fronten verhandeln zu müssen. Auf alle Fälle würde ich mich über einen kleinen Folder mit Kopien sämtlicher bisherigen Aufzeichnungen dazu freuen. Auch solltest du über jedes Telefonat in der Sache eine Telefonnotiz mit Datum Uhrzeit und Gesprächspartner anfertigen. Rückwirkend zumindest die noch bekannten Inhalte so gut es geht festhalten. Vielleicht rufst du mich auch mal an 015228723367 tagsüber und abends bis 22:30 Uhr unter 0861-2007830.

Gruß Lothar
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon AHA am Montag 2. August 2010, 18:16

Hallo Lothar,

Erfinderlein hat geschrieben:von ihren Forderungen herunterkommen um einer gerichtlichen Auseinandersetzung mit zweifelhaftem Ausgang aus dem Wege zu gehen.

Genau das sollte das Ziel sein - wir haben von unserem Anwalt, der uns schon recht lange kennt, auch die Zusage, sich ein evtl. aufgesetztes Schreiben von uns zunächst auf rechtliche Fallen durchzulesen, ohne den Streitwert zugrunde zu legen. Auch er ist der Meinung, dass es besser ist, dem Anbieter zunächst selbst den Wind aus den Segeln zu nehmen, bevor scharf geschossen wird...
„Vor Gericht und auf hoher See sind wir allein in Gottes Hand“ sagen einem Anwälte ja immer gerne, wenn man eigentlich der Meinung ist, dass man den Prozess nur gewinnen kann...

Den Anbieter habe ich bewusst nicht beim Namen genannt, damit diese Beiträge nicht *mal eben so* zu googeln sind. Er schreibt dem Strom eine bestimmte Farbe zu :-)

Hast Du vielleicht eine Faxnummer? Dann könnte ich Dir mal die Unterlagen zufaxen - ansonsten könntest Du mir natürlich auch per PM Deine Anschrift geben und ich schicke Kopien per Post.

Wenn es Dir recht ist, würde ich Dich gerne morgen gegen Abend anrufen. So gegen 19 Uhr vtl.?

Ich habe mir tatsächlich jedes (relevante) Telefonat aufgeschrieben, um später wenigstens zu wissen, was geredet wurde.

Auch bei der RWE wird kaum ein Interesse daran sein, aufzudecken, dass der Zähler tatsächlich u.u. nicht richtig gezählt hat, denn sicherlich würde dann der Anbieter ebenfalls Rückforderungen an RWE stellen. Schließlich hat der Anbieter ja für den gezählten Verbrauch an RWE bezahlt, auch wenn er sie nicht an uns weiterberechnet hat.

LG
Karin
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Montag 2. August 2010, 19:53

Hallo Karin,

hast eine PN und anrufen kannst du mich jederzeit . Nur von 23:00 bis 07:00 Uhr beanspruche ich meine Nachtruhe,grins.

Guts Nächtle

Lothar
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon AHA am Montag 2. August 2010, 20:20

Hallo Lothar,

ich hab Dir geantwortet und melde mich morgen.

Viele Grüße
Karin
AHA
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Bastl_r am Dienstag 10. August 2010, 13:13

Hallo

Bin grad erst auf diesen interessanten Thread gestoßen.
Was mir aufgefallen ist, ist die Tatsache, dass nicht innerhalb eines Jahres zu viel an Verbrauch angezeigt wurde sondern doch wohl in Summe innerhalb der letzten 10 Jahre!
Wenn nun im letzten abgelesenen Jahr der Verbrauch tatsächlich etwas gesunken ist und in den Folgejahren bei wieder gestiegenem Verbrauch nur der ursprünglich geringe Verbrauch als Ansatz genommen wurde kann sich so ein "Mehrverbrauch" innerhalb 10 Jahren natürlich drastisch aufsummieren.

Die Erfahrung meines eigenen Verbrauchs bestätigt mich in dieser These! Im Jahr 2000 hatte ich(mit kleinen Kindern) einen Verbrauch von ca 5000kWh. Letztes Jahr waren es 8700kWh. Mit großen Kindern, jedes hat einen eigenen PC, Fernseher, Zimmer...
Lampen hab ich zwar zwischenzeitlich weitgehend gegen ESL ausgetauscht, aber wenn ich deren Verbrauch hochrechne ist das eh nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Wenn ich aber den Mehrverbrauch auf die Jahre ab 2000 zusammenrechne komme ich auch auf einen Mehrverbrauch von weit über 10000kWh, wenn ich bis Dato nur 5000 berechnet bekommen hätte...

Ob eine Nachberechnung für die letzten 10 Jahre überhaupt zulässig ich kann ich allerdings nicht beurteilen!
Mein VNB(ENBW) lies sich jedenfalls bislang auf keine Spielchen ein und forderte IMMER eine Ablesung. Als ich die mal 2 oder drei Jahre nicht lieferte kam jemand vorbei und hat abgelesen!

Bastl_r
Zuletzt geändert von Bastl_r am Dienstag 10. August 2010, 13:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon AHA am Donnerstag 12. August 2010, 07:55

Guten Tag,

jetzt muss ich mich erstmal entschuldigen, dass ich erst so spät antworte. Ich war beruflich stark beansprucht und der Tag hatte einfach zu wenig Stunden :-)

Vor 2000 waren wir Kunden bei RWE. Die sind auch immer zum Ablesen gekommen, wenn man selbst nicht abgelesen hat und bei Schätzungen wurde grundsätzlich mehr geschätzt, so dass man von sich aus schon Interesse hatte, die korrekten Zählerstände nachzuliefern. Während dieser Zeit hatten wir immer einen Verbrauch zwischen 8 und 10.000. Mein Mann ist dann zu dem gelben Anbieter gewechselt, weil der Strom da viel günstiger war. Da haben wir dann tatsächlich weniger gezahlt.
Kurz darauf erhielten wir einen neuen Zähler
Irgendwann wurden wir dann wohl mal geschätzt, weil der Verbrauch von uns aus nicht abgelesen wurde (das waren rund 4000, wie ich heute weiß). Der Schätzung lag aber eine verkürzte Abrechnung zugrunde, die durch den Zählertausch erfolgte.
Mein Mann war zwischenzeitlich erkrankt und ich hatte mit einem großen Haushalt und 5 Kindern ganz andere Sorgen, als mich um Strom zu kümmern - ich habe die Rechnung ohne auf den Verbrauch zu achten abgeheftet und dabei blieb es auch weiter, weil sich sonst mein Mann darum gekümmert hatte, durch seine Erkrankung sich aber dann auch nicht mehr kümmerte.
Die Abschläge wurden abgebucht und damit fertig.
In den Folgejahren wurde der Zähler regelmäßig abgelesen und unsere Stromrechnung stieg jedes Jahr etwas an, dementsprechend zahlten wir höhere Abschläge und bekamen immer mal wieder kleinere Erstattungen (unter 10 Euro). Damit waren wir zufrieden und keiner kam auf die Idee, den Zähler zu kontrollieren.

September 2009 war dann die Ableserin wieder bei uns und meinte, dass wir aber einen sehr hohen Stromverbrauch hätten: 23000 !!
Mein Mann fiel aus allen Wolken und wir haben direkt beim Anbieter angerufen und reklamiert, dass das nicht sein kann. Am gleichen Tag war unser Elektriker bei uns und wir suchten mögliche Fehlerquellen.
Wir sind ein ganz normaler Haushalt - mit mittlerweile erwachsenen Kindern, die sich nur noch selten hier bei uns aufhalten (Studium, Partnerschaften etc.) Der Verbrauch ist nicht zu erklären.

Dann wurde, wie schon beschrieben, ein anderer Zähler eingesetzt, der jetzt wieder (hochgerechnet) einen Jahresverbrauch von 9000 zählt.

Der alte Zähler wurde auf unsere Kosten geprüft und für in Ordnung befunden.
Es interessiert niemanden, dass der neue Zähler nun weniger als die Hälfte zählt. Weder RWE noch Anbieter können oder wollen uns erklären, warum das so ist. Man fühlt sich hilflos. Daher ist es besonders gut, dass dieses Forum Interesse zeigt und man sich austauschen kann. Mein herzlicher Dank geht besonders an Lothar, der uns wirklich hilft.

Wir warten im Moment auf den geprüften Zähler und werden ihn dann an Lothar schicken, der ihn sich noch einmal anschauen wird.

Wir werden weiter berichten.

Viele Grüße
Karin
AHA
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Walter am Donnerstag 12. August 2010, 14:07

Moin,

mal eine Frage:
Der "defekte" Zähler gehört, so nehme ich an, dem zuständigen EVU.
EVU`s geben prinzipiell keine Zähler heraus, bzw. überlassen diese auch nicht gegen Entgeld dem "Endkunden"!

Somit kann es auch nicht der Realität entsprechen, daß der Endkunde seinen angemieteten Stromzähler auf eigene Kosten überprüfen läßt -

Sehe ich das richtig?

_____________________________________________________________________________________________

Ein Kunde von mir hatte unlängst das zuständige EVU benachrichtigt und das per Telefon und schriftlich, daß in seinem Miethaus ein W-Zähler vorhanden ist, der immense Geräusche von sich gibt.
Es handelte sich um einen Zähler, der 39 Jahre nicht mehr ausgewechselt worden war!

Dem EVU interessierte weder eine telefon. Mängelanzeige noch eine Schriftliche und das mehrfach!

Als eine Fertigstellung mit entsprechendem Hinweis von mir an das zuständige EVU eingegangen ist, wurden die Herren läufig und am darauffolgendem Tag erfolgte beine Zählerauswechselung.

Grüße
Walter
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon der mit den kurzen Armen am Donnerstag 12. August 2010, 14:20

Da der Zähler dem Eichgesetz unterliegt und bei Unstimmigkeiten geprüft wird , gibt es Kostenfragen!
Leider Ist eine Überprüfung nicht immer Zerstörungsfrei möglich, deshalb gehen die Kosten bei nicht fehlerhaftem Verhalten zu Lasten des Kunden. In den Prüfungskosten ist auch der Zeitwert des Zählers enthalten.
Sofern der Überhaupt noch relevant ist . (Zählermiete)
Über die Zählermiete verdienen einige EVU zusätzlich, deshalb lehnen die häufig kundeneigene Zähler ab .
Gruß Bernd
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Sei Dir immer bewusst das von Deiner Arbeit das Leben und die Gesundheit anderer abhängen!
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon AHA am Donnerstag 12. August 2010, 15:16

Hallo,

wir hatten - wie beschrieben - den viel zu hohen Zählerstand beim Anbieter und dann auch bei RWE als Grundversorger reklamiert. Daraufhin wurde uns angeboten, den Zähler vom Eichamt überprüfen zu lassen. Diese Überprüfung wäre kostenfrei gewesen, wenn sich der Zähler als defekt herausgestellt hätte. In dem Fall, dass der Zähler keinen Defekt aufweist bei der Überprüfung, gehen die Kosten von rund 150 € zu Lasten des Endkunden. Das unterschreibt man bei der schriftlichen Auftragserteilung.

Da es für uns unglaublich ist, dass ein Zähler mehr als das doppelte zählt wie zwei andere Zähler, haben wir darum gebeten, den Zähler ausgehändigt zu bekommen, um ihn noch einmal überprüfen zu lassen. Angeblich sollen wir ihn ausgehändigt bekommen. Wir warten im Moment darauf - soll ca. 14 Tage dauern.

Viele Grüße
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon winnman am Dienstag 15. Februar 2011, 18:53

Hallo Leute,

was gibts neues an der Zählerfront?

habt ihr den Zähler bekommen, oder hat das EVU nachgegeben?

hier sind alle interessiert wie das ausgegangen ist.
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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon BernhardS am Dienstag 15. Februar 2011, 20:47

Hallo,

magst Du nicht mit der Drehzahl ein bißchen runtergehen?

Der Fragesteller hat sich seit einem halben Jahr nicht mehr gemeldet. Wenn Du den Text komplett gelesen hättest, wüsstest Du auch, daß es sich nicht um einen technischen Fehler gehandelt hat, nur der wäre hier interessant.
Das war irgendeine ungewöhnlich ungeschickte Abrechnung. Wir sind hier aber kein "Rächer der Enterbten" Forum.

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Re: Drehstromzähler fehlerhaft

Neuer Beitragvon Erfinderlein am Dienstag 15. Februar 2011, 22:49

Nur ganz kurz, der Zähler liegt schon länger bei mir im Labor und die Zwischenrollen zum Weiterschalten fehlen leider. Genau bei diesen Rollen besteht die einzige Chance eines mechanischen Fehlers, der zu dem obigem Ergebnis führen könnte.
Diese Rollen wurden vor einigen Wochen nachgefordert. Bis jetzt ist allerdings nichts gekommen.

Gruß Lothar
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