NEUE TECHNIK

Alles was nicht mit Elektrotechnik zu tun hat.

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Neuer Beitragvon SAD am Mittwoch 18. Juli 2018, 19:55

Hallo zusammen!

Ich muß mal was los werden.

Da lese ich gerade was von Ardunio und das sogar Scheintote sowas programmieren können.
Dann bin ich schon wohl ganz tot, denn ich weiß noch nicht mal was das ist.

Wo bleibt die schöne alte Klappertechnik?

Früher war in den großen Ponton's der Brückenkräne die ganze Technik verbaut,
geschützt vor Wind und Wetter.

Der Stromlaufplan der Steuerung war 7m lang, der vom Hauptstromkreis meist 2-3m.
Wurde ein Fehler nicht gleich entdeckt, konnte man div. Schütze mit dem Schraubendreher drücken
und dann ermitteln, anhand des Stromlaufplanes, was passiert oder was nicht.
Heutzutage sind die Ponton's fast leer. da liegen vielleicht nur noch alte Reste, Müll und ein paar
dünne Strippen 'rum.

Auf den Ponton's stehen 4-8 normale Schaltschränke und es blinkt da wie in einer Disko.
Ohne Lapptop geht da garnichts mehr und das Einzigste was man drücken könnte,
ist die Tür zu oder den Kupferbolzen auf dem Klo.

In der Fahrerkabine sitzt heutzutage fast niemand mehr, außer im Stahlwerk, wenn die Pfanne
mit dem Roheisen in den Konverter abgekippt oder der fertige Stahl zur Stranggießanlage
transportiert wird.

Früher waren Nockenschalter mit bis zu 60 Nockenscheiben pro Steuerseite ganz normal.
Gott wie habe ich die Dinger gehasst, wenn sich eine Scheibe in der Mitte verabschiedet hat
und man den ganzen Nockenschalter für die Reparatur zerlegen mußte.

Heute laufen diese großen Brückenkräne alle per Funk.

Mit so einer Fernbedienung, nicht größer als für Modellflugzeuge, werden Lasten bis zu 300t
wie nichts bewegt.

Früher,die fetten Hubmotore hatten 12 Anlaufwiderstände von 0,07Ohm bis 7Ohm
und jeder einzelne hatte Kühlschrankgröße. Die Widerstandsbahnen aus Konstantan mit Kupfer bedampft,
wogen zwischen 70 und 100kg pro Stück, 19er Schlüsseweite Eingang, 17er Ausgang und nach fest kommt ab.

Heute, Frequenzumrichter, auch nicht gerade sehr klein, denn die Motoren saugen ordentlich.

Auf den Gießkranen, die es mittlerweile seit der Stranggießanlage nicht mehr gibt,
saßen die Motoren in einer Wanne mit schön schwarzem Fett, da sparte man sich das ständige abschmieren.
Motorwechsel, Gamaschen, Lederschürze, armlange Handschuhe, 200er Schlagschlüssel und
5kg Vorschlaghammer.

Über Kopf ausholen, Hammerkopf schräg in die Brühe eintauchen, den Hammerkopf drehen und möglichst den Schlagschlüssel treffen.

Dreht mab den Hammerkopf beim Eintauchen nicht, bekam man die schwarze Fettbrühe in die Fresse,
traf man die Schlüssel nicht, beföderte der Schwung, unter hämischem Gelächter der netten Kollegen,
einen komplett in die zum Teil noch warme Brühe, herrlich.

Den Schlagschlüssel konnte man nur erahnen, wo er steckte, sehen konnte man ihn nicht.
Der Motor hatte 6 Muttern. 6x lösen, 6x festklopfen. Nach einigen unfreiwilligen Vollbädern und div.
Makeup aufträgen bekommt man schließlich den Bogen raus, ohne total schwarz und fettig so einen
Monstermotor zu wechseln.

Heute nutzt man hydraulische Drehmoment Schlüssel per Knopfdruck, die Muttern sind viel kleiner
und es gibt 8St. davon, neue Technik halt.

Im Kraftwerk gibt es Schaltanlagen, die man nur mit Ganzkörperkondom, Fußschutz, Mundschutz,
Haarschutz, Gummihandschuhe und nagelneuem Helm betreten darf.

Mit der Schutzkleidung könnte man auch eine OP im Krankenhaus durchführen.

Teilweise benötigt man auch eine kleine Sauerstoff-Flasche und einen Vollsichtschutz,
weil Anlagenteile mit Stickstoff geflutet sind. Dabei gibt es keine beweglichen Teile,
alles vollelektronisch, da blinkt es aber heftig. Für die Bauteile war 'ne starke Lupe nötig.

Auf der einen Seite kamen Oberschenkel dicke Kabel rein. 2 St. davon sollte Opa (ich ) auf 10m absetzen und bündeln. 8000 einzelne Adern pro Kabel, der Fußboden war voll, wie ein Teppich. 2 Tage pro Kabel,
dann war ich raus aus der Nummer, auflegen brauchte dich den Wust zum Glück nicht.

Schöne neue Technik, Glasfasertechnik, 12 dünne Strippen, je 8 Adern - Stecker anschließen,
dauert bis zu 2 Wochen. Schleifen bis kein Kratzer mehr da ist, normales Schreibpapier ist gröber,
als das Schleifpapier, wie poliert bei 4000er Körnung, mit dem Refraktor dauernd überprüfen
und in den Spezial Schmelzkleber Stecker festbappen.....nichts für mich.

Mein jetziger Job schöne viele dicke Strippen anschließen, das Kleinste 70mm² die Größten 300mm²
ein paar Vergußmuffen bauen, was handfestes, kein Fitzelkram..sch...auf Neue Technik.

Das mußte ich mal los werden!
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Kleinspannung am Mittwoch 18. Juli 2018, 22:02

Moin Herr Kollege!

Darüber haben wir uns glaub ich schon mal unterhalten :wink:
Und nicht das du denkst,ich wär ein junger Hüpfer.
Mein 50igster ist auch schon paar Monde her... :-)
Und früher hab ich auch so ähnlich gedacht.
Aber nachdem ich mich befleissigt habe,wenigstens rudimentär programmieren zu lernen,
(und das beschränkt sich auf etwas Bascom und ein klein wenig C)
bin ich immer wieder erstaunt(und glücklich), mit wie wenig Aufwand sich selbstgemachte Probleme lösen lassen,die früher in einem IC Grab geeendet wären oder gar nicht in der Funktionsvielfalt realisierbar sind.
Und manchmal muss man auch mit der Zeit gehen,sonst geht man mit der Zeit... :roll:
Was die Arduinos betrifft:
Die Dinger wurden als Grundgedanke wirklich für eine Zielgruppe entwickelt,die wenig bis keine Ahnumg von der Materie hat,aber schnelle Erfolge will und braucht.
Kaif dir doch einfach mal für nen Fuffi ein Starterset bei Amazon oder Ibääh,und staune was alles so geht auch
wenn gar nicht weis was man da eigentlich tut. :sm12:
Und das halbe Internet ist inzwischen voll mit Hilfestellung und vorgefertigten Programmen,bei Arduino Sketche genannt.
Glaub mir,das kann jeder,der wenigstens nen Haupschulabschluss hat,und nicht übermässig Drogen konsumiert :mrgreen:
Noch was vergessen:
Ich glaub dir gern,das du (noch) nicht weist was ein Arduino ist,aber diesen Begriff mal beim Gockel einzugeben und sich 10 Minuten schlau zu lesen dürfte doch auch in deinem alter nicht zu viel verlangt sein,oder? :roll:
Und programmieren ist allemal inzeressanter wie fernsehen,und macht mehr spass als sich um die befindlichkeiten einer Frau kümmern zu müssen.
So ein Microprofessor macht irgendwann was du willst,die Olle meistens nie... :mrgreen:
Zuletzt geändert von Kleinspannung am Mittwoch 18. Juli 2018, 22:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon SAD am Donnerstag 19. Juli 2018, 09:10

Moin!
Ist ja nicht so, das ich ganz verblödet wäre.

Die Sache begann mit der S5 proggerei.
Ein großer "Taschenrechner" viele Programmdaten und schwups machte die "Maschine"
genau das, was ich nicht wollte.

Die Verbesserung, stolzer Besitzer eines Amiga 500, die Proggerei auf Basic ging weiter,
Mandelbrot & Co waren angesagt.
7 Tage und Nächte, also genau 172 Std.brauchte das Teil, trotz 400 DM teurem Grafikprogramm,
um ein Bild darzustellen. Nämlich eine rote Backsteinmauer auf der eine Seifenblase klebte, wahnsinn.
Ausdrucken, Fehlanzeige, wer kann sich schon einen 1000 DM teuren 24-Nadeldrucker leisten.
Die Bilder, die aus dem 9-Nadler kamen, malte ein Vorschulkind tausendmal besser.
Die S5 wurde gang und gebe, ABER, normale Strippenzieher hatten daran nichts mehr zu suchen.
Dafür gab es extra ingenties, welche als Progger tätig waren.

Dann kam die S7. Nochmal Schulbank drücken. Während junge Leute schon fleißig funktionierende
Programme schrieben, kämpfte ich mit der Grundbedienung eines Gerätes,
welches man nur kurz als PC bezeichnete.

OK, einige Tasten konnte ich schon drücken, war ja Amiga vorbelastet, aber ansonsten war der PC
eine Kiste mit 100 Siegeln, dennoch wurde so'n Teil angeschafft, mit 32Bit Professor.
Bits und Bytes ( Salzstange mit Schokolade..naja wer's mag) waren angesagt.
Resultat, es gab wieder extra Progger für S7 und unsereins war außen vor, was immernoch so ist.

Die Proggerei habe ich mir abgewöhnt, vergessen geht schneller, als lernen.

Auf meinem Schreibtisch (wegen Fenster) steht ein schwarzer Kasten mit einem 6 Kerner 64-Bit-Prof und
Wakü (Autokühler als Radiator) unterm Tisch. Unter Vollast wird der gerade mal 20°C warm, während ich
um 10Uhr bei schon 28°C schwitze. Dachwohnung, als 1956 die Wohnungen gebaut wurden,
war Dämmung ein unbekanntes Fremdwort.

Über mir saugt ein 7-blättriger-Lüfter die Nebelschwaden meiner Sargnägel nach oben, wo sie dann aus dem offenen Fenster verschwinden.
Hatte mal einen 4-Blättler mit Magneten bestückt, der lief ohne Strom (Nachbau Internet) recht lange,
aber, die Sinterlager halten nicht ewig. Anschubsen und läuft, geht aber nur mit gerader Blattanzahl und ist
recht fummelig die Magneten zu positionieren.
Egal, jetzt speist das NT vom PC den 30cm Quirl.

Für das obige Bild braucht mein PC mit fetter Graka nur noch knapp 5 sec.und der kleine Epson macht
Bilder in Fotoqualität, neue Technik halt.

Was die 2-beinige "Spardose" angeht, sie kocht gut, was man an meinem Wohlstandsgeschwür sieht.
Wobei Spardose nicht ganz passt, das ist eher ein Fass ohne Boden.

Fernsehen? Ist Klasse, 5 Min. Tagesschau und ich schlafe wie ein Baby, das schafft keine Schlaftablette.
Fernsehen war früher besser, 1 Min. nach Programmschluß hat der Kasten abgeschaltet.

Heute läuft ja alles 24Std. durch. Ok, man könnte ja eine Schaltuhr...aber sollte doch mal was
spannendes laufen, schaltet das Teil ab. Die Schlüssescene ist weg, man ärgert sich und man kann
die halbe Nacht nicht mehr pennen.Das Monster auf der anderen Bettseite hat ausgerechnet dann keine
Kopfschmerzen. Morgens, total unausgeschlafen, die Tasse auf dem Tisch lassen und von da den Kaffee
schlürfen, weil man, selbst mit zwei Händen, die Tasse nicht halten kann...zum Glück ist der Kollege
dran mit fahren.

Seine Frau hatte wohl Kopfschmerzen, war gut ausgeschlafen und labert mir voll aufgekratzt
von 3D, 4D, 5D die Hucke voll.
Der ist erst 40 und strotzt vor Kraft, ich mit 62 Lenzen darf schon nicht mehr am Friedhof vorbei gehen,
weil die Würmer schon laut mit dem Besteck klappern.

Fufzig Flocken für den Einplatinenprof?
Das muß ich erst 'n Antrag bei meiner Regierung stellen, ob man mir das Taschengeld erhöht.
Und dann wieder von vorne mit proggen anfangen? Nee....der Zug ist abgefahren.

Wenn ich mal Bastellaune habe, dann mit konventioneller Technik, Widerstände, Kondensatoren,
Transistoren, auch IC's usw. und gut ist.
Wenn de Rente kommt warten 30.000 Schaltpläne darauf auszuprobiert zu werden, sofern meine
20J. jüngere Regierung Hirnsausen hat.
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon BernhardS am Donnerstag 19. Juli 2018, 19:34

SAD hat geschrieben:Da lese ich gerade was von Ardunio und das sogar Scheintote sowas programmieren können.
Dann bin ich schon wohl ganz tot, denn ich weiß noch nicht mal was das ist.


Arduino war so um das Jahr 1000 der König von Italien oder wie das damals hieß
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon SAD am Donnerstag 19. Juli 2018, 19:44

Ach und den König konnte man damals schon programmieren?
Da hamse bis heute nichts dazu gelernt, schwaches Bild.

Na, wenn das Wetter so bleibt, wird mein Urlaub spitze,
die "Alte" hat dann Migräne und ich meine Ruhe. :lol:
Zuletzt geändert von SAD am Donnerstag 19. Juli 2018, 19:50, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Kleinspannung am Donnerstag 19. Juli 2018, 22:20

OK,SAD,hast gewonnen...
Wenn ich ein zwanzig jahre jüngeres Hobby hätte was auch noch kochen kann,dann würd ich natürlich auch versuchen dieses in die richtige Richtung zu programmieren statt dem Arduino :mrgreen:
Obwohl viele schon die Erfahrung gemacht haben,dass es wesentlich einfacher ist,seinen Willen bei einem Microprofessor durchzusetzen,als wie bei den Wesen mit dem kontraproduktiven Betriebssystem :lol:
Und natürlich hab ich auch Kistenweise konventionelle Bauteile.
Nur seh ich nicht mehr ein,warum ich ne ganze Europlatine vollpflastern soll,wenn es so ein Käfer mit künstlicher Intelligenz auch tut.
Meine erste Ampelsteuerung für ne Modellbahn war ein einziges IC-Grab.
So mit NE555 als Taktgeber,paar Logikgattern und ULNxxxx als Treiber.
Jetzt werkelt da ein Atmega8,und wenn mir die "Ampelphasen" nicht mehr gefallen,steck ich den Kollegen in das Programmierboard,ändere paar Werte und bin wieder glücklich.
Versuch mal mit konventioneller Technik ,bei Simulation "Nacht" die Ampeln dazu zu übereden gelb zu blinken. :roll:
Und nicht das du denkst,ich hab damit beruflich zu tun.
Ich hab mal was gelernt,das man heutzutage als KFZ-Mechatroniker bezeichnen würde.
Und bin seit 10 Jahren als Industriemechaniker unterwegs...
Allerdings hab ich auch nicht mehr viel Interesse an den zweibeinigen Hobbys.
Das Kosten-Nutzen Verhältniss stimmt einfach nicht.
Ausserdem bestimme ich gern selbst über die Verwendung meiner Freizeit und der übriggebliebenen Euronen.
Und wenn ich der Meinung bin,das es gar nicht mehr ohne geht,setz ich mich mal wieder ins nächste Fliegzeug nach Thailand :love:
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Kleinspannung am Donnerstag 19. Juli 2018, 22:20

Doppelpost gelöscht :sm12:
Zuletzt geändert von Bernd am Freitag 20. Juli 2018, 09:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon BernhardS am Freitag 20. Juli 2018, 13:31

SAD hat geschrieben: ... Die Schlüsselscene ist weg, man ärgert sich und man kann
die halbe Nacht nicht mehr pennen.Das Monster auf der anderen Bettseite hat ausgerechnet dann keine
Kopfschmerzen. Morgens, total unausgeschlafen, die Tasse auf dem Tisch lassen und von da den Kaffee
schlürfen, weil man, selbst mit zwei Händen, die Tasse nicht halten kann...


O.K. So kann man das eine oder andere verstehen.
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon SAD am Freitag 20. Juli 2018, 17:01

@ Kleinspannung

Geflogen bin ich vor 8 Wochen auch. Der Flug war gut, etwas kurz nur und bis ich mein "Fahrgestell"
raus hatte, kam auch schon die harte, schmerzhafte Landung.
2 Wochen Bettruhe, 4x gelbe Karte für rauchen im Bett.
Pfleger bestochen, Fenster auf dann Bude mit Deo eingenebelt. :me:
Im AOK-Shopper war ich mehr draußen, als drinnen, seit 3 wochen zu Hause

Mein Dampfkraut muß ich mir jetzt selbst holen, damit ich Bewegung habe, sagt meine bessere Hälfte.
Ist zwar nicht sehr weit, aber mit so'm Klotz am Bein, ziemlich anstrengend.
Ich brauche eine Stunde von Draußen bis in den 2.Stock und bin dann völlig fertig.

In zwei Wochen kommen die Schrauben raus und der Gehgips ab.
Dann 3 Wochen Reha und 6 Wochen Urlaub.

Löten fällt erstmal aus, ist zu warm dafür.
Zur Zeit 38°C in der Abendsonne, 30,2°C in der Bude, 22°C im PC,
schade das ich da nicht drin pennen kann.

Naja, vlt werde ich mir doch mal so'n Teil zulegen, immer nur am PC
daddeln ist auch langweilig.
Werde mir jetzt erst mal ein kühles Blondes genehmigen,
Medizin für innen, Prost.

PS: Boah, schon wieder Tatütata, das 7te mal heute schon.
Immer 2-3 Löschzüge, Drehleiter usw.
Entweder fackelt das oder es hat gerummst, wohne an der B248 .
Naja, schönes Wetter, da sind die ganzen Verrückten unterwegs.
Zuletzt geändert von SAD am Freitag 20. Juli 2018, 17:07, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Kleinspannung am Freitag 20. Juli 2018, 22:34

SAD hat geschrieben:2 Wochen Bettruhe, .

Sind doch ideale Voraussetzungen um sich programmierkenntnisse anzueignen. :-)
Mit nem Lüfteruntersatz kann man den Schleppi auch auf der Bettdecke nutzen.
Der Arduino hat da auch noch Platz. :mrgreen:
Ich hab auch vor nem reichlichen halben Jahr ne Fuss-OP gehabt.
Mit Bettruhe,Gibs,Krücken und allem was dazu gehört.
Hab ich mir halt paar schlaue Bücher über C und C++ besorgt,und versucht in die Materie einzudringen.
Was glaubst,wie schnell die Zeit verging.
Und dümmer geworden bin ich auch nicht.
Allerdings hab ich mich bei Muttern pflegen lasse,die hat mir sogar 2x die Woche ein 11er Rähmchen hochgeschleppt. :mrgreen:
Und für die Besorgung von Rauchware hab ich Kumpels,die mal eben nach CZ fahren und paar Stangen ausfassen.
Aber vielleicht hab ich den Nutzwert eines weiblichen Mitbewohners nur noch nicht erkannt... :roll:
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon SAD am Samstag 21. Juli 2018, 07:23

Moin!
Fertigteile mag ich nicht, ich stopfe.
Die Vorzüge eines weiblichen Mitbewohners ist nicht zu verachten,
erstens lebt Mama nicht ewig und zweitens sparst die Kohle nach Thailand,
weil immer verfügbar. :mrgreen:
Schleppi im Bett..nöö, die 2 Wochen im KH waren lange genug,
zu Hause ist am schönsten.

Welchen Ardunio würdest Du denn mir als Nullspezialisten empfehlen?
Und muß ich auf meine alten Tage noch 'ne neue Sprache lernen?
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Kleinspannung am Samstag 21. Juli 2018, 23:19

Aber Thailand ist wie Autohaus... :-)
Du darfst dir Model,Farbe und Ausstattung aussuchen,und darfst auch probefahren :mrgreen:
Es ensteht kein Kaufzwang,und du kannst auch mehrere Baujahre probieren 8)

Nun mal im Ernst:
Ich hab das Starterset von Elegoo mit Arduino Uno.
Kostet derzeit bei Amazon 49,99.
Da drin ist ausser der fertigen Platine mit dem Microprofessor (ein Atmega 328) alles was man sonst noch so braucht.
Software mit Programmbeispielen (in der Arduinowelt Sketche genannt), Steckbrett und Brücken,Sensoren,Schrittmotor,Widerlinge,Led und noch manches mehr.
Das Arduinokauderwelsch basiert auf ner Mischung von C und C++.
Aber das musst du nicht wirklich lernen oder viel davon verstehen.
Das Internet ist voll mit Hilfestellungen und Beispielen,die man am Ende nur noch geringfügig anpassen muss.
Das einzige was du wissen mußt,ist wie man das Programm da drauf bekommt,und woran man Plus und Minus unterscheidet :wink:
Ich persönlich hab mit dem Programmierboard von Pollin und Bascom-Basic angefangen.
Nutze das auch heute noch sehr gern und häufig.
Auf die Arduinowelt bin ich während meiner Krankheit aufmerksam geworden,und hab festgestellt,das es doch sehr hilfreich sein kann,wenn sich andere schon Gedanken gemacht haben wie man diesen oder jenen Sensor ausliest,und das Ergebniss als frei verfügbaren Code zur Verfügung stellen.
Und ich will dich auch zu nichts überreden,ich wollte dir nur mal nahelegen,dass die Lösung eines selnstgemachten Bastelproblems mit paar Zeilen Programm wesentlich einfacher und flexibler wie ein IC Grab sein kann :sm12:
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon Eppelein am Sonntag 22. Juli 2018, 07:19

Moin Ihr Lieben,

muß ManN extra nach Thailand reisen, um eine "Alte" aufzureißen, für eine Ehe sich auszusuchen?

Apropo "Alte" - dieses Wort haße ich wie die Pest.

Kenne sehr viele Herren, die eine "Thailänderin" zur Frau nahmen, die mitunter halb so alt, wenn nicht noch jünger sind, wie die Männlein selbst.

An was mag das nur liegen?
"Mann" hat nicht die Schneid wie das Selbstbewußtsein, eine deutsche Frau kennenzulernen -

Welche Gründe sprechen dafür:
1. Frauen, die einen zusprechen, sind oft mit einem Intellekt gesegnet, wo Mann nie mithalten kann.
2. Minderwertigkeitskomplex(e), den sich eine deutsche Frau nie antun würde.
3. Außeres Erscheinungsbild
4. Machogehabe, daß Mann bei Ausländern so richtig ins "Ehe"Spiel bringen kann, ThaiFrau ist begeistert.
5. Deutsche Frau läßt sich nicht unterwerfen, die voll im Leben steht.
6. ThaiFrauen sind überaus glücklich aus ihrer teils prikären Situation von einem westl. Lüstling "befreit" zu werden.
......
......

Meine Meinung ist die, daß dieses Klientel von Mann nicht ganz knusper ist - soll keine Beleidigung sein!


Eppelein
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon SAD am Sonntag 22. Juli 2018, 09:20

@ Kleinspannung
"Autohäuser" gibts hier auch und für den Trip nach Thailand und zurück
kannst Du 'ne Menge Modelle ausprobieren. Zudem ist die " Blumenkohl"
Gefährdung deutlich geringer.
Und mit einem eigenen Modell kannst Du alle Extras ausprobieren,
ohne extra dafür bezahlen zu müssen, wenn Dir daran soviel liegt.

Wenigstens ist der Begriff "Alte" noch in deutsch gefasst und jeder
weiß was/wer damit gemeint ist.

Was mir persönlich sauer aufstößt ist z.B. Werbung im TV.
Viele englische Begriffe, die Ottonormalverbraucher garnicht kennt und
mit denen ältere garnichts anfangen können.
Oder, nachzulesen unter http://www......es gibt noch sehr viele Leute,
die keinen PC, Tablet, Schleppi oder Smartfon haben.
Da wird einfach vorraus gesetzt, das jeder Bundesbürger so'n Teil hat.

Oder seht doch mal im Dunkeln aus dem Fenster, überall viereckige Glühwürmchen, Neue Technik.
Manchmal wünsche ich mir, das für eine Woche das Netz ausfällt,
aber dann hätten die Krankenhäuser Notstand, von den ganzen "Süchtigen".

Ich könnte noch etliche Seiten schreiben, aber mit meinem 1-Finger-Suchsystem
würde das seeeehr lange dauern.

Werde mir vlt. das Teil von Amazon, upps, Schleichwerbung :me: (SPS für Dumme) zulegen.
Zuletzt geändert von SAD am Sonntag 22. Juli 2018, 09:22, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß SAD
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Re: NEUE TECHNIK

Neuer Beitragvon BernhardS am Sonntag 22. Juli 2018, 09:35

Finden wir mal den Weg zurück zum verblichenen König von Italien:
Als programmierbaren Kontroller für die kleinen Anwendungen in Haus und Hof benutze ich PICAXE. Ist zwar "schrecklich langsam" - arbeitet nur 10000 Befehle pro Sekunde ab - aber man braucht keine neue Sprache zu lernen; es schreibt sich wie BASIC.
Vor zwei Jahren hab ich mir den "Internet of the Things" Adventskalender gekauft, da ist ein Arduino Typ Nano drin. Seither hab ich also auch einen, mache aber kaum was damit. Obwohl, wäre schon toll - hat WLAN und damit eine Menge Möglichkeiten. Den Adventskalender habe ich ein Stück weit abgearbeitet, dann wurde mir das zu schnell. Der Autor ist noch jung und konnte sich offensichtlich nicht vorstellen, daß jemand sich das als Einsteigervorhaben kauft und manche Sachen einfach nicht weiß.
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